#DeKon26 in München: Rückblick

Führung am Limit: Management im AI-Zeitalter: Wie verändert künstliche Intelligenz Führung und Management? Diese Frage stand im Zentrum der #DeKon26, die vom 11. bis 13. Juni 2026 in München stattfand. Die Antwort fiel bewusst nicht technikzentriert aus. Wenn sich Märkte, geopolitische Rahmenbedingungen und technologische Möglichkeiten gleichzeitig verschieben, reicht es nicht, bestehende Prozesse mit KI effizienter zu machen. Führung muss Orientierung geben, Widersprüche aushalten und langfristige Handlungsfähigkeit sichern.

Den politikwissenschaftlichen Auftakt setzte Prof. Christoph Frei. Mit seinem Referat erwies er sich einmal mehr als Publikumsmagnet. Den Rahmen spannten die neue Unordnung der Welt und „AI First“ in der Praxis. Prof. Thomas Bieger, Dr. Rainer Lampe, Prof. Bernadette Dilger und Prof. Roger Moser zeigten anschließend, welchen Beitrag das St. Galler Management-Modell in dieser Umbruchphase leisten kann. In den Industrie-Challenges zu Gesundheit, Defense und Deep Tech wurde deutlich, wie konkret die Fragen bereits sind: Welche Entscheidungen bleiben beim Menschen? Wie verändern sich Organisationen, wenn KI-Agenten selbstständig Aufgaben übernehmen? Und welche Geschäftsmodelle tragen auch unter neuen technologischen und geopolitischen Bedingungen?

Die #DeKon26 verband damit, wofür die Zukunft-Fabrik.2050 steht: den weiten Blick bis 2050 mit dem Anspruch, heute ins Handeln zu kommen. Dazu gehörte auch der erstmals ausgerichtete HSG Alumni Catalyst, bei dem Scale-ups keine allgemeinen Pitches, sondern konkrete Wachstumsfragen an das Netzwerk richteten. Ein besonderer Moment war zudem der Dank an Prof. Thomas Bieger, der die Deutschland Konferenz seit ihren Anfängen als intellektueller Sparringspartner begleitet und geprägt hat.

Die nächste #DeKon findet von 22. bis 24. April 2027 in Köln statt!